Gestel und De Smet
Farbenfrohe Freundschaft
24. April - 13. September 2026
Stedelijk Museum Alkmaar zeigt die bunte Freundschaft zwischen dem Großmeister des flämischen Expressionismus Gustave De Smet und Leo Gestel, einer der wichtigsten Erneuerer der niederländischen Kunst. Die Ausstellung zeigt, wie ihre Leben eng miteinander verflochten waren und wie sie sich gegenseitig künstlerisch und persönlich beeinflusst haben. Eine Geschichte der Freundschaft in den hellen und dunklen Zeiten des Lebens.
Ein künstlerischer Austausch
1914 flieht der flämische Künstler Gustave De Smet (1877-1943) wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs in die Niederlande. Dort schloss er bald Freundschaft mit Leo Gestel (1881-1941), der ihn in die Amsterdamer Kunstwelt einführt. Dies markiert den Beginn eines intensiven künstlerischen Austauschs. De Smet Stiländerungen in diesem Zeitraum, beeinflusst durch Gestel und Künstler der Bergen School.
Die Künstler inspirieren sich ständig gegenseitig. De Smet übernimmt innovative Elemente aus Gestelle und umgekehrt, wurde Gestel später von den Themen und stilistischen Merkmalen der De Smet.
Grenzenlose Freundschaft
Im Jahr 1922 trennten sich die Wege der Künstler für mehrere Jahre: De Smet kehrt nach Flandern zurück und Gestel begibt sich auf eine lange Reise durch Deutschland und Italien. Im Jahr 1925 ist es Gestel Aufgrund einer Ehekrise suchte er anderswo Zuflucht. Von 1925 bis 1927 hielt er sich in Flandern im De Smet, wo ihr künstlerischer Austausch wiederbelebt wird.
Die Briefe zwischen den Künstlern zeugen von einer langjährigen und tiefen Freundschaft. Diese warme und farbenfrohe Verbindung ist in der gesamten Ausstellung zu spüren. Bedeutende Kombinationen ihrer Werke werden durch die Korrespondenz untermauert. Die Ausstellung zeigt, wie sich die Freundschaft auf ihre Kunst auswirkt, und nimmt den Besucher mit in das turbulente Leben zweier Künstler, die sich in den Höhen und Tiefen ihrer Existenz gegenseitig unterstützen.
Öffentliche Aktivitäten
Begleitend zur Ausstellung wird ein umfassender, reich bebilderter Katalog veröffentlicht, der von Gastkurator Kees van der Geer verfasst wurde. Außerdem wurde eine Audiotour von Sprechkünstlern entwickelt Sjaan Flikweert und Jorgen Unom. Besucher können auch mit dem Schreiben ihrer eigenen Haiku am Schreibtisch: ein stiller Ort, um Eindrücke in japanische Poesie zu verwandeln.
Praktische Informationen
Die Ausstellung wird am 24. April 2026 eröffnet und kann bis zum 13. September 2026 besucht werden.
Die Ausstellung wurde ermöglicht durch den Jaap-Harten-Fonds, den Kulturfonds, die VVNK und die Gräfin-von-Blandt-Stiftung. Ein besonderer Dank geht an die Phoebus-Stiftung.