Stedelijk Museum Alkmaar
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Picasso in Holland
Les trois Hollandaise
© Succession Picasso 2016, Pablo Picasso, Les trois Hollandaises, 1905
Kollection Musée Picasso, Centre Pompidou, Paris
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Mehr über die Ausstellung

Im Sommer des Jahres 1905 verbringt der junge Pablo Picasso einige Wochen in Nord-Holland. Obwohl er nur kurze Zeit hier war, war dieser Urlaub von großer Bedeutung für sein Künstler-Dasein. Vom 7. Juni bis einschließlich 28. August 2016 stellt das städtische Museum in Alkmaar erstmals die Werke aus, die während seines Aufenthalts in den Niederlanden entstanden sind. Noch nie zuvor wurden die berühmten Gemälde „La belle Hollandaise“ aus Australien und „Les trois Hollandaises“ aus Paris wiedervereinigt.

Exotische Welt und Bauernmädchen
Pablo Picasso (1881-1937) wohnt erst seit ein paar Jahren in Paris, als er 1905 die große Stadt gegen die ländliche Umgebung von Nord-Holland eintauscht. In Paris, wo der junge Picasso sich ein Atelier mit verschiedenen niederländischen Künstlern teilte, hatte er den niederländischen Kabarettist, Rennfahrer und Journalisten Tom Schilperoort kennengelernt. Dieser lud Picasso ein, ihn und seine Freundin Nelly in ihrem Ferienhaus in Schoorl zu besuchen. Von Schoorl und Schoorldam aus machte er Ausflüge nach Alkmaar und Hoorn. Er besuchte den Käsemarkt, studierte die Windmühlen und hielt diese „exotische Welt“ in seinen Skizzenbüchern fest. Von den Bauernmädchen machte er Gouachen.

Kleine Ausstellung über einen großen Meister
Die Ausstellung Picasso in Holland umfasst einige einzigartige Leihgaben und selten gezeigtes Dokumentarmaterial. Neben „La belle Hollandaise“ und „Les trois Hollandaises“ gibt es zwei Skizzenbücher aus der Kollektion des Pariser Museums Musée Picasso zu sehen. Der 23-jährige Picasso portraitierte die lokale Bevölkerung, Bordellbesucher, aber auch Bauernhöfe, Mühlen und die historischen Innenstädte von Hoorn und Alkmaar. Zum Malen zog er sich zurück in sein Zimmer neben dem ‚Noorhollands Kanaal’. Dieses Gewässer malt er auch in ‚Les trois Hollandaises’. Der Bauernhof im Hintergrund des Gemäldes ist bezeichnend für die Gegend. Das gilt auch für die west-friesische Kopfbedeckung auf dem Kopf des Bauernmädchens in ‚La belle Hollandaise’.

Vorstudien
Außerdem arbeitete Picasso an seinen Pariser Werken. Seine Tagebücher beinhalten mindestens fünfzehn Studien zur ‚Hochzeit von Pierette’ (1905) und er experimentiert mit dem Hintergrund der ‚Familie von Saltimbanques’ (1905). Zurück in Paris malt Pablo Picasso hinter den Akrobaten eine Art Wüste, inspiriert von den Dünen in Schoorl. Der Abstand zu Paris – auch wenn er nur ein paar Wochen dauerte – sorgte dafür, dass Picasso seinen Stil entwickeln konnte.

Hölzerner Holzstuhl
Nie zuvor gelang es einem niederländischen Museum, alle holländischen Werke des jungen Picasso zusammenzubringen. Der Anlass war eine Gabe, die vor Kurzem stattfand: der hölzerne Holzstuhl, worauf der spanische Meister Angaben zufolge im Café ‚Hollands Welvaren’ (heutzutage ‚Wapen van Schoorl’) häufig arbeitete. Ein alltäglicher Gegenstand, jedoch sehr besonders durch seinen weltberühmten Nutzer.

Buch und Dokumentarfilm
Zur Ausstellung ist ein Buch über Picasso in Holland erschienen, das Beiträge von u.A. der Picasso-Expertin Marylin McCully und dem Historiker Gerrit Valk beinhaltet. Der Journalist Chris Houtman machte einen kurzen Dokumentarfilm über Picassos holländischen Sommer, der während der Ausstellung zu sehen sein wird. Das Buch ist im Museumsladen zu erwerben.

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem ‚Regionaal Archief Alkmaar’ gestaltet. Die Ausstellung kam unter anderem dank folgenden Sponsoren zustande: Het Mondriaanfonds, Victoriefonds Alkmaar, Gemeente Alkmaar, Regionaal Archief Alkmaar, Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed (Ministerie van OC&W), Stichting Gifted Art, Historische Vereniging Alkmaar, De Hooge Waerder Accountants.

Les trois Hollandaises
© Succession Picasso 2016, Pablo Picasso, La belle Hollandaise, 1905
Kollection Queensland Art Gallery, Brisbane

Vorstudien
Außerdem arbeitete Picasso an seinen Pariser Werken. Seine Tagebücher beinhalten mindestens fünfzehn Studien zur ‚Hochzeit von Pierette’ (1905) und er experimentiert mit dem Hintergrund der ‚Familie von Saltimbanques’ (1905). Zurück in Paris malt Pablo Picasso hinter den Akrobaten eine Art Wüste, inspiriert von den Dünen in Schoorl. Der Abstand zu Paris – auch wenn er nur ein paar Wochen dauerte – sorgte dafür, dass Picasso seinen Stil entwickeln konnte.

Hölzerner Holzstuhl
Nie zuvor gelang es einem niederländischen Museum, alle holländischen Werke des jungen Picasso zusammenzubringen. Der Anlass war eine Gabe, die vor Kurzem stattfand: der hölzerne Holzstuhl, worauf der spanische Meister Angaben zufolge im Café ‚Hollands Welvaren’ (heutzutage ‚Wapen van Schoorl’) häufig arbeitete. Ein alltäglicher Gegenstand, jedoch sehr besonders durch seinen weltberühmten Nutzer.

Buch und Dokumentarfilm
Zur Ausstellung ist ein Buch über Picasso in Holland erschienen, das Beiträge von u.A. der Picasso-Expertin Marylin McCully und dem Historiker Gerrit Valk beinhaltet. Der Journalist Chris Houtman machte einen kurzen Dokumentarfilm über Picassos holländischen Sommer, der während der Ausstellung zu sehen sein wird. Das Buch ist im Museumsladen zu erwerben.

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem ‚Regionaal Archief Alkmaar’ gestaltet. Die Ausstellung kam unter anderem dank folgenden Sponsoren zustande: Het Mondriaanfonds, Victoriefonds Alkmaar, Gemeente Alkmaar, Regionaal Archief Alkmaar, Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed (Ministerie van OC&W), Stichting Gifted Art, Historische Vereniging Alkmaar, De Hooge Waerder Accountants.

Picasso in Holland
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Mehr über die Ausstellung

Im Sommer des Jahres 1905 verbringt der junge Pablo Picasso einige Wochen in Nord-Holland. Obwohl er nur kurze Zeit hier war, war dieser Urlaub von großer Bedeutung für sein Künstler-Dasein. Vom 7. Juni bis einschließlich 28. August 2016 stellt das städtische Museum in Alkmaar erstmals die Werke aus, die während seines Aufenthalts in den Niederlanden entstanden sind. Noch nie zuvor wurden die berühmten Gemälde „La belle Hollandaise“ aus Australien und „Les trois Hollandaises“ aus Paris wiedervereinigt.

Exotische Welt und Bauernmädchen
Pablo Picasso (1881-1937) wohnt erst seit ein paar Jahren in Paris, als er 1905 die große Stadt gegen die ländliche Umgebung von Nord-Holland eintauscht. In Paris, wo der junge Picasso sich ein Atelier mit verschiedenen niederländischen Künstlern teilte, hatte er den niederländischen Kabarettist, Rennfahrer und Journalisten Tom Schilperoort kennengelernt. Dieser lud Picasso ein, ihn und seine Freundin Nelly in ihrem Ferienhaus in Schoorl zu besuchen. Von Schoorl und Schoorldam aus machte er Ausflüge nach Alkmaar und Hoorn. Er besuchte den Käsemarkt, studierte die Windmühlen und hielt diese „exotische Welt“ in seinen Skizzenbüchern fest. Von den Bauernmädchen machte er Gouachen.

Kleine Ausstellung über einen großen Meister
Die Ausstellung Picasso in Holland umfasst einige einzigartige Leihgaben und selten gezeigtes Dokumentarmaterial. Neben „La belle Hollandaise“ und „Les trois Hollandaises“ gibt es zwei Skizzenbücher aus der Kollektion des Pariser Museums Musée Picasso zu sehen. Der 23-jährige Picasso portraitierte die lokale Bevölkerung, Bordellbesucher, aber auch Bauernhöfe, Mühlen und die historischen Innenstädte von Hoorn und Alkmaar. Zum Malen zog er sich zurück in sein Zimmer neben dem ‚Noorhollands Kanaal’. Dieses Gewässer malt er auch in ‚Les trois Hollandaises’. Der Bauernhof im Hintergrund des Gemäldes ist bezeichnend für die Gegend. Das gilt auch für die west-friesische Kopfbedeckung auf dem Kopf des Bauernmädchens in ‚La belle Hollandaise’.

La belle Hollandaise
© Succession Picasso 2016, Pablo Picasso, La belle Hollandaise, 1905
Kollection Queensland Art Gallery, Brisbane

Gut zu wissen

  • Besuch Picasso Ausstelltung & Time Slots
    Die Ausstellung Picasso in Holland findet im kleinen Saal statt. Falls es sehr voll wird, werden wir mit halbstündigen ‚Time Slots’ arbeiten. Am Eingang bekommt jeder Besucher einen Aufkleber mit dem Zeitpunkt, an dem der Saal betreten werden darf.
  • Regionaal Archief Alkmaar – Picasso auf der Karte
    Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem ‚Regionaal Archief Alkmaar’ entstanden. Auf diesen Karten, die vom Archiv gestaltet wurden, kann man sehen, welche Orte Pablo Picasso in Alkmaar und Schoorl besuchte.
  • Programmpunkt ‘Landinwaarts’
    Sehen Sie hier den Eintrag oder das Fernsehprogramm ‘Landinwaarts’ oder die NTR über Picassos niederländischen Sommer.
  • Auch zo sehen:
    “Van Blaaderen-Modernist in Bergen”, ein reisernder Modernist mit eigenem Stil. Oder besuchen Sie die feste Ausstellung über die „Bergener Schule“.
  • Kaffee oder etwas Leckeres zum Mittag?
    In unserem Museumscafé können Sie leckeren Fairtrade-Kaffee, auf die Kollektion abgestimmte Mittagessen, ein Glas Wein oder Bier aus Alkmaar genießen. Im Sommer können Sie sich auch gerne auf unsere Terrasse mit Ausblick auf die große Sint Laurenskerk und den Marktplatz setzen.
  • Geschenk oder Andenken?
    Der Museumsladen bietet ein großes Sortiment an Büchern, Ansichtskarten und Geschenkartikeln an. Nehmen Sie auch ein Andenken mit nach Hause oder machen Sie jemandem ein originelles Geschenk.
Holzstuhl Picasso
Holzstuhl Picasso ©Foto Margareta Svensson, 2016

Stedelijk Museum Alkmaar
Canadaplein 1
1811 KE Alkmaar
072-5489789
info@museumalkmaar.nl
www.stedelijkmuseumalkmaar.nl

Mit dem Auto
Sie reisen privat an? Folgen Sie der Parkroute (P) durch die Stadt. Es gibt zahlreiche Parkmöglichkeiten in der Stadt.

Parken
Direkt neben dem Museum befindet sich die Tiefgarage De Vest. Adresse: Paternosterstraat 18, 1811 KG in Alkmaar.

Öffentliche Verkehrsmittel/zu Fuß
Das Museum befindet sich in Laufdistanz zum Hauptbahnhof in Alkmaar (ca. 10 Minuten zu Fuß). Außerdem kann man von dort aus den Bus nehmen.

Öffnungszeiten
Dienstag bis einschließlich Sonntag, 11 bis 17 Uhr
Freitagabend bis 19 Uhr
Montags geschlossen

Eintrittspreise
Erwachsene € 10
65+/ CJP / Alkmaar Pass € 6
Museumskarte gratis
Jugendliche bis 18 Jahre gratis
Freunde des Museums gratis
Vereinigung Rembrandt/ICOM gratis

Städtisches Museum Alkmaar

Entdecken Sie die reiche Geschichte von Alkmaar
Das städtische Museum Alkmaar, 1875 geöffnet, ist eines der ältesten Museen der Niederlande. Das Museum präsentiert neben temporären Ausstellungen auch eine wundervolle Kollektion von alter und zeitgenössischer Kunst, Kleinkunst und Stadtgeschichte.

Immer zu sehen: Sieg!
Für die ganze Familie gibt es eine interaktive historische Ausstellung über die Belagerung von Alkmaar. Erleben Sie die Belagerung von Tag zu Tag.

Das goldene Jahrhundert in Alkmaar
Lassen Sie sich von den Meisterwerken der alten Meister wie Jacob Cornelisz van Oostsanen, Maarten van Heemskerck, Pieter Jansz Saenredam und Caesar van Everdingen begeistern. Die Gemälde werden von einer besonderen Möbelkollektion, Silberware und Glaskunst aus dem 17. Jahrhundert abgerundet.

Portrait von Alkmaar
In diesem ansteckendem Portrait der Stadt durch die Jahrhunderte entdeckt man berühmte Menschen aus Alkmaar von damals bis heute.

Die „Bergener Schule“
Besuchen Sie die feste Ausstellung über die „Bergener Schule“ mit Künstlern wie Charley Toorop, Leo Gestel, Arnout Colnot, Piet und Matthieu Wiegman.

Museum
Boek

Buch Picasso in Holland

1905 verbrachte der junge Pablo Picasso eine kurze Zeit in Alkmaar, Schoorl, Schoorldam und Hoorn. Obwohl er nur kurze Zeit hier war, war dieser Urlaub von großer Bedeutung für sein Künstler-Dasein. Noch Jahre später spricht er von „unvergesslichen Erinnerungen“. In diesem Buch nehmen die Skizzen von Picasso einen mit nach Nord-Holland. Natürlich werden die wichtigsten Kunstwerke ‚La belle Hollandaise’ und ‚Les trois Hollandaises’ ausführlich besprochen. Mit Beiträgen von u.A. der Picasso-Expertin Marilyn McCully und dem Historiker Gerrit Valk. Die Publikation wird von Waanders & De Kunst verlegt, Redaktion Sandra Jongenelen.

Im Museumsladen erwerblich

€ 22.50

Alkmaar

Alkmaar ist eine anziehende Kulturstadt mit reicher Geschichte. Sie zählt mehrere Museen und wunderbare Monumente, worunter die große Sankt Laurenskirche. Die vielen einzigartigen Boutiquen in der Altstadt machen Alkmaar zudem zu einer idealen Einkaufstadt. Nach dem Museumsbesuch und einem Shopping-Tag kann man sich in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants niederlassen. Und natürlich darf man den berühmten Käsemarkt nicht verpassen.

Entdecken Sie Alkmaar

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